Verfolgungsjagd durch Berlin! Polizei stoppt Fluchtwagen

Von Dirk Böttger

Eine halsbrecherische Verfolgungsjagd durch Berlin! Der Fahrer des Transporters und seine Beifahrerin gingen am Donnerstagabend auf die Flucht, um mehrere Straftaten vor der Berliner Polizei zu verbergen.

Als ein weißer Lieferwagen auf Puskinelli (Trepto) zuraste, versuchten Polizisten um 22:30 Uhr, den Fahrer und seinen Beifahrer anzuhalten – vergeblich. Der Fahrer beschleunigte.

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Mit Vollgas und ohne rote Ampeln fuhren wir durch Elsenbrück zum Ausgehviertel Friedrichshain in der Nähe des Buxhagener Platzes. An der Kreuzung Gabriel-Max-/Krösner Straße kollidierte der Kleintransporter beim Rechtsabbiegen mit einem anderen Pkw und beschädigte zudem einen geparkten Pkw. Stehst du noch? Keiner!

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Der Transporter fuhr so ​​schnell und gefährlich durch die Stadt, dass die Polizisten die Verfolgung abbrechen mussten – wenige Minuten später fiel anderen Beamten in der Landsberger Allee ein weißer Renault-Verkehr ins Auge. Mehrere Einsatzfahrzeuge eilten zum Einsatzort.

Es erreichte mehr als 12 Kilometer durch verschiedene Stadtteile und Bezirke. Auf der Siegfriedstraße in Lichtenberg soll der rund zwei Tonnen schwere Transporter bis zu rund 150 km/h erreicht haben: Lebensgefahr für alle Beteiligten und Unbeteiligte!

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Nach mehreren roten Ampeln hielt der Transporter schließlich auf der Alfredstraße nahe der Frankfurter Allee. Mehrere Polizeiautos umringten das Fluchtauto und fuhren hinein.

Der Van flüchtete mit einer Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern vor der Polizei

Der Van flüchtete mit einer Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern vor der Polizei Foto: Spraybild

Entkomme zu Fuß und greife die Polizisten an

Fahrer und Beifahrer sprangen sofort aus dem Fahrerhaus und flüchteten zu Fuß, teilte die Polizei mit. Ein Mann wurde sofort festgenommen, ein weiterer Mann wurde 250 Meter entfernt in der Frankfurter Allee festgenommen.

Nach vorläufigen Informationen sollen fünf Polizisten benötigt werden, um diese Person zu überwältigen. Der 22-jährige Fahrer geriet in einen großen Kampf, wobei er die Beamten zu Boden rang und mindestens einem Beamten einen „Kopfstoß“ versetzte.

Dabei soll unter anderem Pfefferspray zum Einsatz gekommen sein. Mindestens zwei Beamte wurden bei dem Einsatz verletzt, eine Polizistin musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wer das Reizgas verwendet hat, ist noch unklar.

Drogen, Messer und zwei Festnahmen

Später wurde der Grund für die erschreckende Flucht ans Licht gebracht: Bei der Flucht zu Fuß ließ ein Mann eine ganze Tüte voller Amphetamine, Pillen und anderer Drogen fallen. Die Tasche war sicher.

In der Jacke des mutmaßlichen Fahrers wurde ein Klappmesser gefunden. Ob dies legal war, konnte auf der Seite nicht festgestellt werden. Beide Festgenommenen wurden ins Untersuchungsgefängnis gebracht.

Weitere Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Transporter am 8. November in Neukölln gestohlen worden war.

Der 22-jährige Fahrer und seine 33-jährige Beifahrerin wurden von der Polizei festgenommen. Gegen beide wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen illegalen Motorradrennens, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Vergeltung und tätlichen Angriffs auf einen Vollzugsbeamten eingeleitet.

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