Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 01:58 Atomenergie-Organisation erhält nur beschränkt Zugang zu Saporischschja +++

Live-Ticker zum ukrainischen Krieg
+++ 01:58 Atomenergieorganisation hat nur eingeschränkten Zugang zu Saporischschja +++

Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), Rafael Grossi, bezeichnet die Explosionen im russisch kontrollierten Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine als äußerst besorgniserregend. “Es gab Explosionen in diesem großen Kernkraftwerk, was völlig inakzeptabel ist”, erklärt Grossi. IAEO-Beamte würden am Montag die Sicherheit des Kernkraftwerks inspizieren. Der russische Betreiber Rosenergoatom sagt, es werde Beschränkungen für IAEA-Inspektoren geben. “Wenn sie Anlagen inspizieren wollen, die nichts mit nuklearer Sicherheit zu tun haben, wird ihnen der Zugang verweigert”, sagte Rosenergoatom-Chefberater Renat Karchaa der Nachrichtenagentur Tass.

+++ 00:57 Ramelow spricht sich erneut für Waffenlieferungen in die Ukraine aus +++
Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen, spricht sich erneut für deutsche Waffenlieferungen in die Ukraine und damit erneut gegen die Beschlüsse seiner Linkspartei aus. „Früher war ich gegen Waffenlieferungen. Heute möchte ich hinzufügen, dass jeder, der angegriffen wird, das Recht hat, sich zu wehren“, sagte Ramelow im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“. Die linke Parteiführung lehnt Waffenlieferungen in die Ukraine grundsätzlich ab und beruft sich unter anderem auf die Gefahr einer großangelegten Eskalation des Krieges.

+++ 23:50 Baerbock bestätigt Unterstützung für Moldawien +++
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat Moldau weitere Unterstützung zugesagt. “Wir stehen geschlossen, solidarisch und entschieden gegen jeden Versuch, ein Mitglied unserer europäischen Familie zu unterdrücken oder Forderungen zu stellen”, sagte die Grünen-Politikerin vor ihrer Abreise nach Paris, wo sie an einer Geberkonferenz für die ehemalige Sowjetrepublik teilnehmen wird am Montag. „Gemeinsam haben wir in den vergangenen Monaten gezeigt, dass Europa nicht klein beigibt, wenn einem Mitglied unserer Familie ein Angriffskrieg gegen sein Land, gegen dessen Freiheit und Demokratie bevorsteht“, betonte der Minister mit Blick auf den russischen Einmarsch in die Ukraine. Auch andere Länder der ehemaligen Sowjetunion wären von einer russischen Aggression bedroht. „Deshalb haben wir Moldawien von Anfang an dabei geholfen, sich gegen Putins hybriden Angriff zu wappnen“, erklärte Baerbock.

+++ 22:11 Weitere heftige Kämpfe im Donbass +++
Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj gehen die heftigen Kämpfe im Donbass in der Ostukraine weiter. Besonders umstritten sei die Region um Donezk, sagt Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache am Abend. „Obwohl es aufgrund des sich verschlechternden Wetters weniger Angriffe gibt, bleibt die Zahl der russischen Artillerieangriffe hoch.“ Auch aus der Region Lugansk gibt es Berichte über Kämpfe. Allein am Sonntag hätten die Russen fast 400 Granaten abgefeuert, sagt Selenskyj.

+++ 21:37 Ukraine stellt 2,6 Millionen Euro für die befreiten Gebiete von Cherson bereit +++
Die ukrainische Regierung stellt rund 2,6 Millionen Euro für die Entwicklung der befreiten Gebiete von Cherson bereit. Der ukrainische Ministerpräsident Denys Shmyhal schrieb in einem Facebook-Post, dass das Geld zunächst für die lebenswichtigen Bedürfnisse der Bewohner der Region verwendet werde. Es geht um Energie, Wasser, Medizin und Kommunikation.

+++ 20:58 Selenskyj: Russland hat bereits 4700 Raketen auf die Ukraine abgefeuert +++
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Russland seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine bereits rund 4.700 Raketen auf Ziele im Nachbarland abgefeuert. Allein am vergangenen Dienstag hat Russland fast 100 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. „Hunderte verschiedene Raketen gegen unsere Städte, gegen Wohngebäude, gegen Unternehmen, gegen Kraftwerke“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft an die Internationale Organisation der Frankophonie, deren Vertreter sich im tunesischen Djerba treffen. Als Folge dieser Anschläge waren mehr als 20 Millionen Menschen zeitweise ohne Strom.

Die bisherigen Entwicklungen des Ukraine-Krieges können Sie hier nachlesen.

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