Trotz Pokal-Viertelfinaleinzug: RB-Fans verunglimpfen Timo Werner

Als Fußballer Timo Werner ist dem Stürmer von RB Leipzig auf keinen Fall zu gratulieren. Er ist der beste Spieler Sachsens, Champions-League-Sieger mit Chelsea, Nationalspieler, Confederations-Cup-Sieger, fährt Ferrari, hat eine Freundin und ein Aktienkonto – und doch: am Mittwochabend gegen das 3:1 bei der TSG 1899 Cup Hoffenheim nach vergebener dritter Großchance, sowie etliche Beleidigungen, ein paar „mac galla“-Rufe ihrer Fans selbst.

Seit 2017 verflucht

Diese Unhöflichkeit verfolgt den Angreifer wie einen Fluch, seit sie am 4. August 2017 in einem Spiel gegen den FC Schalke mit einer Strafraumschwalbe deutlich wurde. Aber aus dem eigenen Fanblock, das ist neu.

Der im Sommer nach Leipzig zurückgekehrte Stürmer verletzte sich im November und verpasste dadurch die WM. Es gibt frühere Aktionen, die zeigen, wie schwer die Suche zu diesem Zeitpunkt auf ihn fiel. Er lief oft kopfüber, war in Dribblings verwickelt, einmal schoss er sich selbst ins Gesicht.

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Der Frust sitzt tief, wie man sieht, als Werner nach einem Tor die Hand ans Ohr hält und später ein Foto davon auf seinem normalerweise privaten Instagram-Account postet, wenn gegnerische Fans einen Spieler verspotten. Aber nicht zum eigenen Anschluss.

Rose: “Ich hätte ihn 180 Minuten spielen lassen”

Trainer Marco Rose war sich der Meinungsverschiedenheiten auf der Tribüne durchaus bewusst. So umarmte er Werner nach dem Treffer ganz fest, sagte er: „Timo lebt von Toren und fällt jetzt schon ein paar Monate aus und muss aufgrund der Konstellation unserer Mannschaft schnell liefern. Er sucht derzeit nach seinem Rhythmus und seiner Form. Eine ganz normale Sache. Ich erwarte, dass er dabei bleibt.”

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Was läuft bei dem 46-Jährigen vor diesem Hintergrund nicht? Weinen, Weinen und Weinen auf der Tribüne, als Werner nach der Pause ganz alleine an etwas scheiterte. „Ich verstehe die Anfälle nicht“, sagte Rose. “Deshalb habe ich ihn gehen lassen und ich hätte ihn 180 Minuten spielen lassen. Weil ich weiß, wie ein Stürmer funktioniert. Er braucht Vertrauen, ein Tor, also hatte ich Glück, dass er es heute getan hat. Die Atmosphäre um Kippen war gut. Ich finde das schade. Timo wirft sich da rein, er sieht nicht immer glücklich aus, aber er hat ein wichtiges Tor für uns geschossen.”

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Und davon wird es noch mehr brauchen, wenn die Sachsen auch ohne ihre verletzten Hauptdarsteller Dani Olmo und Christopher Nkunku erfolgreich durch die kommenden Wochen kommen sollen. „Wir brauchen Timo in den nächsten Wochen“, mahnte Rose und forderte die Fans auf: „Jeder sollte versuchen, jedem unserer Spieler ein gutes Gefühl zu geben. Das hilft uns sehr.

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