Transfer-News: Zieht es Gladbach-Kapitän zurück in die Heimat?

Kapitän Lars Stindl von Borussia Mönchengladbach soll seinen Vertrag nur ungern verlängern.  Das Foto zeigt ihn beim Schlagen während des Spiels gegen Borussia Dortmund am 11. November 2022.

Kapitän Lars Stindl von Borussia Mönchengladbach soll seinen Vertrag nur ungern verlängern. Das Foto zeigt ihn beim Schlagen während des Spiels gegen Borussia Dortmund am 11. November 2022.

Lars Stindl (34) ist für viele mittlerweile ein untrennbarer Bestandteil von Borussia Mönchengladbach. Seit 2015 beim Verein, avancierte der Offensivspieler schnell zum Anführer der Fohlenelf. Seit der Saison 2016/17 führt Stindl die Fohlen sogar als Kapitän aufs Feld.

Erst beim letzten Auswärtssieg der Gladbacher bei der TSG Hoffenheim am Samstag (28.01.2023 / 4:1) stellte der 34-Jährige mit zwei Vorlagen und einem Tor erneut seinen Wert für die Mannschaft unter Beweis.

Doch diese Zeit könnte bald zu Ende gehen. Denn: Der Vertrag der „Capitanos“ läuft im Sommer 2023 aus. Und: Stindl zögert, den Vertrag weiter zu verlängern, heißt es. Grund dafür soll ein Versprechen an seine Frau Tanita sein.

Kehrt Stindl nach sieben Jahren im VfL-Trikot nach Hause zurück? Oder tragen die jüngsten Aktionen des Kapitäns dazu bei, dass seine Arbeitspapiere am Niederrhein wieder verlängert werden?

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Gladbach-Kapitän Stindl vor dem Absprung?

Droht Borussia Mönchengladbach in diesem Sommer eine Mega-Krise? Etliche Verträge laufen 2023 aus, nur wenige wurden bisher verlängert.

Im Fokus stehen vor allem Stürmer Marcus Thuram (25) und Linksverteidiger Ramy Bensebaini (27), deren Verträge im Sommer auslaufen und noch nicht verlängert wurden. Alle von ihnen werden über mögliche Bewegungen gemeldet.

Allerdings: Kapitän Lars Stindl hat am Niederrhein nur noch bis Sommer einen gültigen Vertrag. Und: Der 34-Jährige hat seinen Vertrag noch nicht verlängert und soll mit seiner Zukunft beim VfL zögerlich sein.

Bereits am 30. November 2022 berichtete die „Sportbild“, dass der Hauptgrund für Stindls faules Verhalten sein Engagement für seine Frau Tanita sei. Nach dem guten Abschneiden in Hoffenheim kocht das Thema nun wieder hoch.

Als Stindl seinen Vertrag Ende 2020 verlängerte, einigten sich die beiden daher darauf, dass Stindl noch zwei Jahre bei Gladbach bleibt, aber in die Heimat zurückkehrt. Stindl soll angeblich noch einige Jahre beim Karlsruher SC spielen, um dort irgendwann seine Karriere zu beenden. Seine Profikarriere startete der Offensivmann 2007 beim KSC, auch seine Frau wuchs in Karlsruhe auf. Das neue Familiendomizil soll ein bezugsfertiger Wohnort Waghäusel-Wiesental werden.

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Allzu ernst dürften diese Gerüchte über die Rückkehr des KSC allerdings noch nicht sein. Denn: Zwischen dem KSC und Stindl habe es nie eine Kommunikation gegeben, bestätigt Sportvorstand Oliver Kreuzer (57). Als er von den Spekulationen las, „bin ich fast vom Stuhl gefallen“, gibt er zu.

Aber es sei keine Frage, dass Stindl „beim KSC immer herzlich willkommen“ sei. Kreuzer sagte den „Badischen Neuesten Nachrichten“: „Wenn es stimmt, dass es ihn im Sommer zurück in die Heimat gezogen hat und er immer noch Fußball spielen möchte, werden wir uns mit ihm auf jeden Fall mit dem Thema auseinandersetzen. Im Moment ist es nur ein Medienthema. Wenn Lars sich entscheidet, nach Hause zu gehen, werden wir auch ohne sie den Kontakt zu ihm suchen.”

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Ein Verbleib bei Stindl am Niederrhein scheint aber nicht ganz vom Tisch zu sein. Manager Roland Virkus (55) hat allerdings noch einmal betont, dass er Stindl auch in den kommenden Jahren im Team haben möchte und ihn als festen Bestandteil der Fohlenelf sieht.

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Allerdings respektiere der Sportvorstand, dass Stindl in einem Alter sei, „in dem man nach der Lebensplanung fragen muss“. Es ist also davon auszugehen, dass die Borussia ihrem „Capitano“ noch etwas Zeit für eine Entscheidung geben wird.

Stindl wechselte 2015 von Hannover 96 zu Borussia. Seitdem absolvierte der 34-Jährige 255 Pflichtspiele (79 Tore / 61 Assists) für die Fohlen.

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