Saubere oder schmutzige Lösung: Wie wird Wolfsburg Max Kruse los? | Sport

Drei saubere, eine schmutzige Lösung |

Wie wird Wolfsburg die schwere Last von Kruse los?

Am 9. September wurde die Mannschaft des VfL Wolfsburg von hundertfachem Druck befreit. Das sagte ihr Trainer Niko Kovac (51). Max Kruse (34) aus dem Spiel entlassen Jawohl.

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Quelle: instagram @esmuellert

18.11.2022

Neben dem 0:2 bei Union Berlin sorgte die Entscheidung für eine sportliche Revolution. Allerdings ist das Problem noch nicht richtig gelöst.

Wie wird Wolfsburg Kruse los?

Kruse darf weiter trainieren, solange er verletzungsfrei und in der Reha ist. Seit Ende September hindert ihn die Wirkung eines Muskelfaserrisses daran, seine bisherige Arbeit zu nutzen.

Inzwischen sorgt Kruse nicht mehr im Fußball für Furore, sondern in den sozialen Netzwerken, auf YouTube und in Podcasts. Beim VfL spielt er nur noch eine teure Nebenrolle – geschätztes Gesamtgehalt rund 3,9 Millionen Euro bis 30. Juni 2023. Diese vertragliche Ehe soll getrennt werden. Fragt sich nur wie. Es gibt drei saubere Lösungen und eine schmutzige Lösung.

Saubere Lösung A

Natürlich gibt es in der Januar-Transferphase einen Klub, dem Kruses mangelnde Fitness und seine Nebentätigkeiten egal sind. Diese Chance, inklusive einer kleinen Ablöse für den VfL Wolfsburg, ist derzeit sehr gering.

Klare Lösung B

Kruse beendet offiziell seine Karriere und gibt den Vertrag zurück. Chance darauf ebenso wenig.

Klare Lösung C

Beide Parteien kündigen den Vertrag vorzeitig gegen eine Abfindung. Diese Chance ist definitiv größer als in den Fällen A und B.

Die Schmutzlösung

Irgendwann tappt Kruse in die Falle und fabriziert auf seinen vielen banalen Kanälen leichtfertig Sätze, die dem Verein schaden. Zuletzt gab es Ärger, weil Kruse via Instagram auf Äußerungen von VfL-Kapitän Maximilian Arnold (28) im kicker-Podcast „FE: Männersicht auf Fußball“ reagierte.

„Wir wissen, worum es geht. Das heißt: Wer weniger Talent hat, muss mehr trainieren“, kritisierte Kruse damals Arnold, der im Podcast seine berufliche Praxis beschrieb: „Ich gehe gerne und viel zur Arbeit dreieinhalb Stunden, aber auch etwas länger, mache ich gerne etwas für mich und meinen Körper.”

Arnold hat damit kein Fass aufgemacht, er erwähnte einen Satz von Kruse aus dem August, als er auf seinem Twitch-Kanal verkündete: „Meine tägliche Arbeitszeit ist 9 bis 13 Uhr.“

Die vierstündige Aussage sorgte damals beim VfL Wolfsburg und seiner Konzernmutter Volkswagen AG für heftiges Kopfschütteln. Denn sie verstieß gegen das seit Jahren bestehende Vereinsmotto “Arbeit, Fußball, Leidenschaft”.

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