Riesen-Zoff mit Deschamps enthüllt – Benzema trifft Entscheidung

Archiv - 19.11.2022, Katar, Doha: Fu

Karim Benzema verletzte sich kurz vor WM-Start, schied aus und hätte im Endspiel noch einmal spielen können.Bild: AP/Christophe Ena

WM 2022

Nikolai Stübner
Janas Buch

Schlechte Nachrichten für die französischen Fans kamen kurz vor dem WM-Start: Karim Benzema verletzte sich im Training mit L’Équipe Tricolore am linken Oberschenkel, er musste drei Wochen pausieren und ging nach Madrid.

Nach dem Halbfinalsieg Frankreichs gegen Marokko (2:0) kursierten Gerüchte, dass Benzema in die Nationalmannschaft zurückkehren könnte. Der aktuelle Weltfußballer trainierte wieder bei seinem Klub Real Madrid und war noch 26 im Team des französischen Trainers Didier Deschamps.

Schlechtes Verhältnis schon vor WM-Start

Das geht aus einem Bericht der französischen Sportzeitung “L’Équipe” vor Beginn des Endspiels gegen Argentinien hervordie Beziehung zwischen Benzema und Deschamps ist zerbrochen. Nach dem Verlassen des WM-Lagers in Frankreich soll Benzema keinen Kontakt mehr zum medizinischen Personal von „Les Bleus“ gehabt haben. Der Bericht behauptet sogar, dass Benzema den Status um seine Verletzung herum gespielt hat.

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Gleichzeitig soll das Verhältnis der beiden schon vor dem Wettbewerb unter Druck gewesen sein. Deschamps soll überrascht gewesen sein, dass er den französischen Nationaltrainer in Benzemas Rede nach seiner Ernennung zum weltbesten Fußballer nicht erwähnt habe.

2012 übernahm Didier Deschamps die französische Nationalmannschaft, sein Vertrag läuft nun aus.

2012 übernahm Didier Deschamps die französische Nationalmannschaft, sein Vertrag läuft nun aus.Bild: PA Wire/Mike Egerton

Außerdem sollen sich Benzema und sein Umfeld sicher sein, dass bewusst die Information verbreitet wurde, dass die Atmosphäre im Lager der Franzosen besser war, nachdem Benzema gegangen war. Laut Benzema hätte das seinem Image geschadet.

Laut “L’Équipe” müssten Benzema und Deschamps nach der WM erneut aufeinandertreffen, sollte der Trainer seinen Vertrag (der nach der WM ausläuft) verlängern. Dann würde es darum gehen, wieder eine Basis zu finden, um in der Nationalmannschaft zusammenzuarbeiten.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel wurde Deschamps gefragt, ob Benzema trotzdem in Doha sei, um seine Spieler von der Tribüne aus zu unterstützen. Seine Antwort: „Einige Spieler wurden durch das Turnier verletzt. Karim ist schließlich gegangen. Von diesem Moment an hatte ich 24 Spieler auf dem Feld. Mir diese Frage zu stellen, macht zumindest in Bezug auf diese Spieler keinen Sinn.”

Danach sagte der 54-Jährige: „Ich mache mir nicht die Mühe, verletzte Spieler oder alte Spieler einzuladen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte sich dafür eingesetzt, dass ehemalige Nationalspieler, aber auch verletzte Profis nach Doha fliegen, um die Nationalmannschaft zu unterstützen. Spieler wie Paul Pogba, N’Golo Kanté und Christopher Nkunku sind dieser Einladung gefolgt. Benzema, genauso wie Bayern-Star Lucas Hernández und Presnel Kimpembe.

Allerdings schickte Benzema einige Stunden vor dem Anpfiff eine kleine Nachricht an seine Kollegen in den sozialen Medien. “Es ist Zeit … alle! Komm schon, Les Bleus.” Nach 2018 ist dies das zweite WM-Endspiel, das Benzema verpasst.

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Benzema gibt seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt

Doch offenbar gibt es für Benzema keine Rückkehr in die Nationalmannschaft – auch nicht zur EM 2024 in Deutschland. des Der 35-Jährige gab am Montagabend seinen Rücktritt aus der französischen Nationalmannschaft bekannt: „Ich habe meine Geschichte geschrieben und unsere Geschichte geht zu Ende“, schrieb Benzema auf Instagram.

Am selben Abend feierte die Nationalmannschaft trotz der Finalniederlage in Paris ihre Rückkehr aus Katar, Benzema war nicht mehr dabei. Ob der Streit mit Deschamps wirklich der Grund für diese Entscheidung ist, ist allerdings unklar. Eines ist sicher: Es war so wurden zwischen Dezember 2015 und Frühjahr 2021 nicht mehr für die Nationalmannschaft berücksichtigt.

Für Fifa-Präsident Gianni Infantino war schon vor Beginn des Auftaktspiels zwischen Katar und Ecuador klar, dass dieses Turnier „die beste WM aller Zeiten“ war.

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