Portugals Sieg gegen Schweiz: So starrte Cristiano Ronaldo die Demütigung weg

Sport 73 Minuten auf der Bank

Cristiano Ronaldo wirkte von der Demütigung ungerührt

Ohne Ronaldo produziert Portugal sein bestes WM-Spiel seit langem – Video-Highlights

Portugal zieht mit einem Torfeuerwerk gegen die Schweiz ins WM-Halbfinale ein. Superstar Cristiano Ronaldo sitzt die meiste Zeit des Spiels auf der Bank. Sein Agent glänzt mit einem Dreierpack. Die wichtigsten Ereignisse im Video.

Cristiano Ronaldo saß beim Sieg Portugals gegen die Schweiz 73 Minuten auf der Bank. Erst wenn das WM-Achtelfinale entschieden ist, wird der portugiesische Superstar nach vorne kommen. Wenig deutet darauf hin, dass CR7 im Viertelfinale in der Startelf stehen wird.

michIn der 73. Minute wurde es sehr laut im Stadion. Ausnahmsweise mal nicht, weil ein Tor geschossen wurde. Der tosende Jubel begann, weil ein Ersatz kam. Cristiano Ronaldo bereitete sich auf die letzten 20 Minuten vor. Zunächst saß der Superstar im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz nur auf der Bank. Ein Ort, der ihm so fremd ist wie Fastfood, bis die Eidgenossen die portugiesische Nationalmannschaft mit 6:1 schlagen.

Portugals Trainer Fernando Santos verzichtete auf seinen Superstar in der Startelf. Er begründete die überraschende Entscheidung unter anderem mit dem Verhalten von Ronaldo im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea. Der 37-Jährige verhielt sich nach dem 1:2 nicht wie ein Teamplayer und hinterließ einen Fluch auf dem Platz.

Ronaldo ist derzeit vereinslos, sein Vertrag bei Manchester United wurde aufgelöst

Ronaldo ist derzeit vereinslos, sein Vertrag bei Manchester United wurde aufgelöst

Bildnachweis: AFP/PATRICIA DE MELO MOREIRA

Somit war Ronaldos Platz im Achtelfinale zunächst die Bank. Mit Erniedrigung wollte Santos nichts zu tun haben. „Bei diesem Spiel war es eine Frage der Strategie. Mehr nicht”, sagte er. Ronaldo ist ein Profi und wird alles für die Mannschaft geben, wenn er ersetzt wird.

Der eingewechselte Ronaldo Ramos erzielt drei Tore

Ronaldo saß da ​​und versuchte, nicht zu lachen. Er kaute die meiste Zeit an seinen Fingern und starrte fast bewegungslos auf das Feld. Als es bereits 5:1 stand und das Spiel längst entschieden war, brachte Santos den 37-Jährigen nach vorne. Noch bevor Ronaldo das Feld betrat, nahm Verteidiger Pepe seine Kapitänsbinde ab und legte sie Ronaldo an.

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CR7 kurz mit High-Five an Goncalo Ramos, der für ihn vom Platz ging. Ramos, der Ronaldo in der Startelf ersetzte, hätte es nicht besser machen können. Der Stürmer entschied das Spiel fast im Alleingang mit einem Hattrick. Es gibt wenige Argumente dafür, dass Ronaldo im Viertelfinale gegen Marokko (Samstag, 16 Uhr, im WELT-Liveticker) aus der Startelf gestrichen wird.

Ronaldo tritt als Kapitän auf

Ronaldo tritt als Kapitän auf

Quelle: dpa/Frank Augstein

„Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es ist ein wahr gewordener Traum”, sagte Ramos. Ob er im Viertelfinale noch einmal für Ronaldo spielen wird, wollte der Angreifer nicht vorhersagen. „Das entscheide ich nicht, das entscheiden andere.“

In den verbleibenden 20 Minuten bemühte sich Ronaldo um sein neuntes WM-Tor. Doch bis zum Tor, das er aus klarer Abseitsposition erzielte, tat der vereinslose Offensivspieler nichts.

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