Neue Sicherheitsfunktionen von macOS 13 Ventura

Passkeys, Sperrmodus und mehr!
Die neuen Sicherheitsfunktionen von macOS 13 Ventura

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Mit MacOS 13 stellt Apple eine neue Version seines Betriebssystems für Macs zur Verfügung. In diesem Artikel zeigen wir Updates und Neuerungen im Bereich Security sowie deren praktischen Nutzen. Hauptschlüssel sind das Zentrum der Sicherheitsinnovation.

Mit MacOS 13 Ventura bringt Apple ein großes Plus an Sicherheit, mit Phishing-Schutz durch Passkeys und einem Lockdown-Modus für besonders gefährdete Personen.
Mit MacOS 13 Ventura bringt Apple ein großes Plus an Sicherheit, mit Phishing-Schutz durch Passkeys und einem Lockdown-Modus für besonders gefährdete Personen.

Mit MacOS 13 bringt Apple eine ganze Reihe neuer Features, wir wollen uns aber hauptsächlich auf die neuen Sicherheitsfunktionen konzentrieren. Grundsätzlich ist die Aktualisierung von MacOS Ventura sehr einfach, wenn der verwendete Mac das neue Betriebssystem unterstützt. Beta-Tester können bereits Version 13.1 Beta installieren. Für die Installation ist eines der folgenden Geräte erforderlich:

Update auf macOS 13

Um auf macOS 13 zu aktualisieren, müssen Sie in den Systemeinstellungen im Abschnitt „Softwareaktualisierung“ nach neuen Updates suchen. Wenn Ventura für Mac verfügbar ist, erscheint das Update hier und kann mit “Jetzt aktualisieren” installiert werden. Abhängig von der Mac-Version, die Sie von Ventura aktualisieren, müssen Sie möglicherweise noch die Upgrade-App aus den Systemeinstellungen herunterladen.

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Nach Bestätigung der Lizenzbedingungen lädt der Mac das neue Betriebssystem herunter. Da es sich um viele Gigabyte handelt, wird der Download einige Zeit in Anspruch nehmen. Wenn viele Macs im Netzwerk sind, die Ventura parallel installieren, wird es definitiv lange dauern. Die Internetleitungen in den Netzen werden also in den kommenden Wochen definitiv glänzen.

Nach dem Download bereitet sich macOS automatisch auf das Update vor und installiert das Betriebssystem. Ob das Update erfolgreich war, können Sie dann über das Apple-Menü mit „Über diesen Mac“ überprüfen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, direkt nach dem Update in den Systemeinstellungen unter „Allgemein“ links die Option „Software-Update“ auszuwählen, um zu sehen, ob die Updates bereits verfügbar sind. Sie sollten schnellstmöglich installiert werden, da sie Stabilitätsprobleme lösen und Sicherheitslücken schließen. An dieser Stelle können Betatester auch die Version 13.1 als Beta installieren.

Im Podcast folgen wir: Wie schnell werden wir Passwörter los?  (Bild: Vogel IT Media)

Passkeys: Schützen Sie sich vor Phishing mit sicherer und einfacher Anmeldung ohne Passwörter

Mit Passkeys will Apple es ermöglichen, sich unter MacOS ohne Passwort bei Websites oder Apps anzumelden. Dazu erstellt macOS beim Anlegen eines Kontos bei macOS und dem dazugehörigen Dienst ein Schlüsselpaar auf Basis des WebAuthentication-Standards (WebAuthn). Die passwortlose Anmeldung erfolgt nur, wenn das Schlüsselpaar auf dem entsprechenden Mac und Dienst verknüpft ist. Damit dies funktioniert, müssen Anwendungen oder verwandte Websites die Authentifizierungsdienst-API verwenden. Bei der Verwendung von Passkeys wird die Website-Verbindung zum Mac verschlüsselt. Der gesamte Registrierungsprozess zielt darauf ab, vor Phishing und Datenlecks zu schützen, da Benutzer Passwörter nicht preisgeben können, da die Authentifizierung über ein Paar erfolgt. Mit der neuen Lösung verspricht Apple mehr Schutz als die Verwendung von MFA. Passkeys funktionieren nicht nur in der Apple-Welt, sondern können auch mit Nicht-Apple-Geräten verwendet werden. Dafür arbeitet Apple mit der FIDO Alliance zusammen.

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PassKeys arbeitet mit Face ID und Touch ID sowie Apple ID, um Anmeldedaten im Schlüsselbund zu speichern. Die allgemeine Vorgehensweise für Benutzer ist im Wesentlichen die gleiche wie zuvor. Zugriffsschlüssel werden jedoch verschlüsselt und individuell generiert. Aufgrund der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen dem Mac und dem Dienst ist Phishing sehr schwierig, wenn nicht fast unmöglich. Wie das Ganze auf WWDC21- und WWDC22-Videos funktioniert. Wie die Funktion implementiert werden kann, zeigt Apple in der eigenen Services-Dokumentation zu Passkeys.

Sperrmodus für iOS 16 und macOS 13

In MacOS hat Microsoft einen neuen Sperrmodus (Lockdown Mode) integriert. Der Mod stärkt die Sicherheit von Apple-Geräten mit MacOS 13 und iOS 16 erheblich, indem er die Angriffsstufe reduziert, da verschiedene Funktionen nicht mehr funktionieren. Dies schränkt die Benutzererfahrung ein, erhöht aber gleichzeitig die Sicherheit. Den Sperrmodus finden Sie in den Systemeinstellungen unter „Datenschutz und Sicherheit“. Nach der Aktivierung wird ein Mac sehr sicher, bei dem diverse Funktionen, insbesondere im Internet und Netzwerk, nicht mehr funktionieren. Dazu gehört das Blockieren ganzer Datenströme, wenn Geräte ausgeschaltet sind.

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Neuerungen für Admins und Profis: Systemeinstellungen und neue Einstellungen für WLAN

Die Wiederherstellung der Systemeinstellungen ist relativ schnell zu spüren. Auf der linken Seite sind die Hauptmenüpunkte angeordnet, in der Mitte öffnet macOS die untergeordneten Einstellungen des entsprechenden Menüpunktes. In Bezug auf die Sicherheit spielen die Optionen „Datenschutz und Sicherheit“ sowie die Optionen „Bildschirm sperren“, „Benutzer und Gruppen“, „Passwörter für die Anmeldung“ und „Passwörter“ eine wichtige Rolle. Oben links ist es möglich, die Einstellungen direkt zu finden und zu öffnen.

Nachrichten in Nachrichten können vorübergehend gelöscht und später bearbeitet werden. Gelöschte Nachrichten können auf dem entsprechenden Mac über den Menüpunkt „Ansicht“ mit „Kürzlich gelöscht“ wiederhergestellt werden. In der Mail-App können E-Mails wie in Outlook zeitverzögert versendet werden. Nach dem Senden befindet sich in der unteren linken Ecke der Mail-App ein Link, mit dem Sie gesendete E-Mails für einige Sekunden rückgängig machen können. Die Dauer kann in den Mail-App-Optionen angegeben werden. In den WLAN-Einstellungen, die Apple ebenfalls geändert hat, lassen sich WLAN-Passwörter über die Einstellungen kopieren, um sie anderweitig zu verwenden.

Weitere Neuerungen: Stage Manager, iPhone als Webcam und Unternehmen

Schnelleinstellungen lassen sich über das Symbol oben in der Menüleiste mit zwei Schiebereglern öffnen. Auch der neue Inspizient ist hier verfügbar. Nach der Aktivierung können geöffnete Fenster besser und übersichtlicher organisiert werden. An gleicher Stelle können diese Funktionen auch wieder deaktiviert werden.

Bei einem Facetime-Gespräch kann an dieser Stelle auch mit einem Mac ein verbundenes iPhone mit Webcam genutzt werden. Er nutzt sie als Kamera für Teams und ist hilfreich. Die Qualität ist definitiv viel besser als die der eingebauten Kameras. Grundsätzlich können Facetime-Anrufe zwischen Mac und iPhone/iPad ausgetauscht werden. Natürlich wurde auch die Fotos-App in dieser Version verbessert, die Spotlight-Suche verbessert und die Zusammenarbeit mit Apple Silicon (M1 und M2) verbessert. MacOS 13 läuft zwar noch problemlos auf Intel-Macs, soll aber auf Macs mit M1/M2-Prozessoren schneller und stabiler laufen.

Time Machine wird unter dem Apple-Betriebssystem macOS 12.x Monterey verwendet.  (Bild: Public Domain)

Als grundlegende Sicherheitsmaßnahme gehört Malware-Schutz zu den Grundlagen der Sicherheitsregeln in jedem Unternehmen, auch auf einem Mac.  (gemeinfrei)

Macs sind ebenfalls anfällig für Viren und sollten mit geeigneter Endpoint-Sicherheitssoftware geschützt werden.  Ein kostenloses Tool kann ein guter Anfang sein.  (Pixabay)

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