Fußball – Berlin – “Beschnuppert”: Hertha und 777 beenden Kennenlernphase – Sport

Berlin (dpa) – Fußball-Bundesligist Hertha BSC und der potenzielle Investor 777 Partners haben ihre Startphase abgeschlossen. „Wir sind fertig damit, uns gegenseitig zu beschnüffeln. Sie wollten wissen, was bei Hertha los ist, wir wollten auch viel über ihr Geschäftsmodell wissen“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic am Mittwoch in einem Medienrundgang, „es war eine echte Sache angenehme Sympathie.”

Drei Tage lang war eine Delegation der amerikanischen Investmentgesellschaft, die die Anteile des jetzigen Investors Lars Windhorst und seiner Firma Tennor übernehmen will, zu Verhandlungen in Berlin und besichtigte den Berliner Fußball-Bundesligisten. „Das war jetzt eine ganz andere Tabelle“, sagte Bobic mit Blick auf das Verhältnis zwischen Hertha und Windhorst.

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Der Präsident von Hertha, Kay Bernstein, hatte den neuen potenziellen Partner im Urlaub in den USA besucht. „Jetzt machen wir sicher, dass wir den nächsten Schritt machen. Am Ende muss es sauber sein und es darf keine Sorgen geben“, sagte Bobic, der „fünf Stunden“ mit dem potenziellen neuen Partner verbracht hatte. Nur Dienstag: „Jetzt liegt es an der Seite von 777 und unserem jetzigen Investor Tennor. Und dann sehen wir weiter.“

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Kommen Tennor und 777 Partners zu einer Einigung, könnte Hertha selbst einen Partner präsentieren, der die Anteile von Tennor übernehmen würde, oder als Verband das Vetorecht ausüben, falls die Werte der US-Beteiligungsgesellschaft nicht mit denen von Hertha übereinstimmen. Das hielt Bobic zum jetzigen Stand nicht durch.

Allerdings werde es laut Bobic noch “etwas dauern”, einen Vertrag zu entwerfen und zu unterzeichnen. „Es ist nicht nur eine Seite“, sagte der 51-Jährige, „da kommt noch viel mehr. Die wichtigste Botschaft ist, dass es eine gute Zusammenarbeit war.“ Ob der neue Investor – anders als Windhorst – mitreden wird, war in den vergangenen Tagen nicht geklärt. Doch Bobic macht deutlich, dass für Deutschland die 50+1-Regel gilt: „Wir haben 50+1, am Ende haben wir das Sagen. “

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Die 50+1-Regelung gilt nur für den deutschen Profifußball und soll sicherstellen, dass der eingetragene Stammverein auch nach dem Verlust seiner Sparte Profifußball Entscheidungsgewalt behält. Es begrenzt den Einfluss externer Investoren.

© dpa-infocom, dpa: 221207-99-815541/2

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