Füllstand der Gasspeicher in Deutschland fällt auf 96,4 Prozent

Deutschlands Gasspeicher sind voller denn je.

Deutschlands Gasspeicher sind voller denn je.
Bild Allianz

Der Füllstand der Gasspeicher in Deutschland ist am Dienstag um 0,36 Punkte auf 96,4 Prozent gesunken.

Der Füllstand ist im Vergleich zu den Vorjahren unter die besten Werte gefallen.

Allerdings sind die Gasspeicher für diese Jahreszeit noch gut gefüllt.

Der Füllgrad der Gasspeicher in Deutschland ist am Dienstag auf 96,4 Prozent gesunken. Das waren 0,36 Prozent weniger als am Vortag. Die Erdgasvorräte fielen auf 237,3 Terawattstunden. Dies geht aus Daten hervor, die von der European Gas Storage Association GIE veröffentlicht wurden.

Mit dem kühleren Wetter haben sich die Abhebungen insgesamt beschleunigt. Das ist für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich. Die Füllstände der deutschen Gasspeicher sind nach wie vor sehr hoch. Der Bestwert des Vorjahres wurde damit jedoch erstmals unterschritten. Das zeigt auch diese Grafik.

Die Bundesnetzagentur stuft die Gassituation insgesamt als „stabil“ ein. Angesichts niedrigerer Temperaturen, die für die kommenden Tage prognostiziert werden, hat die Netzagentur erstmals einen ihrer Indikatoren für die Gasbedingungen auf streng hochgestuft.

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Vor diesem Winter sind Lagerstätten von besonderer Bedeutung, da Russland kein Gas mehr liefert. Deutschland versucht, zusätzliche Gaslieferungen durch volle Speicher, Verbrauchseinsparungen und bestehende Pipelines aus Norwegen und vier neue Terminals für LNG-Schiffe zu füllen. Das neue LNG-Lieferabkommen mit Katar tritt erst 2026 in Kraft.

Allein der aktuelle Gasvorrat von 237 Terawattstunden reicht für den Verbrauch für mehr als zwei Wintermonate. Zum Vergleich: Im Januar und Februar 2022 wurden in Deutschland zusammen rund 227 Terawattstunden Gas verbraucht.

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In der Kalenderwoche 47 stieg der Gasverbrauch erneut um 12 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Damit lag er aber immer noch 21 Prozent unter dem bisherigen Vierjahresdurchschnitt. Die Woche war 0,5 Grad wärmer als im vorangegangenen Vierjahresmittel. Mindestens 20 Prozent will die Netzagentur einsparen, damit Deutschland ohne Gasknappheit durch den Winter kommt.

Höhere Speicherziele für den Winter 2023/24

Die EU-Kommission blickt bereits auf den Winter 2023/24. Sie hat ein neues Ziel geschaffen, um den Stausee rechtzeitig zu füllen. Demnach muss Deutschland bis zum 1. Februar einen Speichergrad von 45 Prozent erreichen. Bisher sah das deutsche Gesetz mindestens 40 Prozent vor.

Mit Inhalten von DPA

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