Flughafen Frankfurt-Hahn: Parkkosten für russischen Jumbojet inzwischen sechsstellig

Panorama Flughafen Frankfurt-Hahn

Die Parkkosten für einen russischen Jet liegen mittlerweile im sechsstelligen Bereich

Der Frachter auf der Rampe des Flughafens Frankfurt-Hahn Der Frachter auf der Rampe des Flughafens Frankfurt-Hahn

Der Frachter auf der Rampe des Flughafens Frankfurt-Hahn

Quelle: dpa/Thomas Frey

Wegen des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine dürfen russisch kontrollierte Boeing 747 seit dem Frühjahr nicht mehr vom Flughafen Frankfurt-Hahn abheben. Es ist eine Parkgebühr von EUR 1200 pro Tag zu entrichten.

SSeit mehr als sechs Monaten darf ein von Russland kontrollierter Jumbo-Jet nicht vom Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz abheben. Nach Angaben des insolventen Flughafens hat dies zu einer sechsstelligen Parkgebühr geführt – jeden Tag sind es wieder rund 1.200 Euro. Das große Frachtflugzeug Boeing 747, das im Frühjahr 2022 für die Fluggesellschaft Cargologicair UK im Hunsrück gelandet war, sitzt hier auf unbestimmte Zeit fest. Hintergrund ist der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.

Die Landesbetriebe Mobilität (LBM), die Landesluftfahrt- und Flugsicherheitsbehörde Rheinland-Pfalz, teilte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit: „Die Fluggesellschaft und ihre Flugzeuge unterliegen EU-Sanktionen, und in dieser Hinsicht ist die B 747 immer noch im Einsatz Flughafen Frankfurt-Hahn.” Alle Versuche der Fluggesellschaft, den Jumbo-Jet aus dem Hunsrück freizugeben, “sind uns nicht bekannt”, fügten die Behörden hinzu.

Das Flugzeug befand sich auf einem Wartungsaufenthalt auf dem insolventen Flughafen Hahn, für den ein Frankfurter Unternehmen nun einen Kaufvertrag für den größten Teil unterzeichnet hat. Das Land Hessen hat eine Minderheit.

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DATEI – Eine Trägerrakete feuert ein von Lockheed Martin hergestelltes Artillerie-Raketensystem (HIMARS) während des Hochwüsten-Kampftrainings im Yakima Training Center in Washington am 23. Mai 2011 ab. Die Ukraine hat etwa ein Dutzend in den USA hergestellte HIMARS-Raketenwerfer erhalten und verwendet um Angriffe auf russische Munitionsdepots zu starten, die notwendig sind, um Moskaus Feuerkraft aufrechtzuerhalten.  (Tony Overman/The Olympian über AP, Datei)

Auch das Verkehrsministerium betonte: „Die restriktiven Maßnahmen der EU gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine gehen weiter.“ Deshalb bestehe das Start- und Flugverbot gegen den Jumbo-Jet „Cargologic UK mit der Registrierung G-CLBA“ weiter. Im April sagte das Ministerium, die Fluggesellschaft sei im Besitz von zwei russischen Staatsangehörigen. Die Fluggesellschaft war bei der Bearbeitung der Nachricht nicht sofort erreichbar.

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Insolvenzverwaltersprecher Jan Markus Plathner sagte im April zu den Parkgebühren am Flughafen Hahn: „Wir erheben eine tägliche Parkgebühr von drei Euro pro Tonne maximales Abfluggewicht. Bei diesem Flugzeug sind es etwa 400 Tonnen, die Parkgebühr liegt also bei etwa 1.200 Euro pro Tag.“

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