Entlastung für Kunden beschlossen – so viel Geld gibt es

Wie viel Geld ist da?
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Entlastung für Heizöl- und Pelletkunden entschieden – alle Infos

Auch die Ampelfraktionen im Bundestag haben sich auf Erleichterungen für Haushalte geeinigt, die mit Heizöl oder Pellets heizen – mehr ist bisher nicht bekannt.

Private Haushalte, die mit Heizöl, Pellets oder Flüssiggas heizen, werden rückwirkend für das gesamte Kalenderjahr 2022 entlastet. Wie dem in der ARD vorliegenden Hauptthemenpapier zu entnehmen ist, hat sich die Bundesregierung bereits darauf geeinigt.

Vor allem im Saarland dürfte man sich über diese Nachricht freuen. Insgesamt werden 37 Prozent der Wohnungen mit Öl beheizt, was etwa 110.200 Wohnungen entspricht. „Im Saarland heizt die Mehrheit nicht mit Gas, sondern mit Heizöl. Schmerzhaft ist auch der Anstieg der Heizölpreise, deshalb muss Heizöl in die Entlastungsmaßnahmen einbezogen werden“, forderte Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) bereits im Oktober .

Entlastung auch für Verbraucher mit Öl- und Pelletheizungen

Laut Finanzministerium kann das Land mit den Geldern des Bundes Privatkunden, die Heizöl und Pellets nutzen, entlasten. Aus dem sogenannten Wirtschaftsstabilitätsfonds stellt die Bundesregierung 1,8 Milliarden Euro bereit. Verbraucher können im jeweiligen Bundesland eine Förderung von maximal 2000 Euro pro Haushalt beantragen. Zur Bearbeitung muss eine Rechnung aus dem Jahr 2022 eingereicht werden.

Wie die jeweiligen Bundesländer die Hilfen letztlich zahlen, soll nun auf Länderebene klar sein. Für Strom- und Gaspreisnachlässe wurde eine Härtefallregelung eingeführt. Bei Häusern mit Mietwohnungen muss der Vermieter seine Mieter anmelden und entlassen.

Wie können saarländische Verbraucher die Heizöl- und Pelletförderung beantragen?

„Das ist ein Erfolg für die Saarländer und ein Erfolg für die Saarländer. Es wird das Ungleichgewicht heilen, das bei den bisherigen Beihilfen bestand. Die Preiserhöhung bei Öl und Pellets war zwar nicht so extrem wie bei Gas, aber dennoch für viele sehr schmerzhaft . Die vorgestellte Entlastung kommt nun überproportional dem Saarland zugute“, sagte Ministerpräsidentin Anke Rehlinger am Dienstag.

Wie Verbraucher mit Öl- oder Pelletheizungen im Saarland die Förderung beantragen können, ist noch nicht klar. „Wir werden nun schnellstmöglich mit der Bundesregierung über die Vergabekriterien verhandeln und dann in den kommenden Tagen die Details des Antrags bekannt geben. Unser Ziel ist es, die Anträge schnellstmöglich zu bearbeiten“, sagt Rehlinger.

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