Dynamo Dresden: Neue Vorschriften sollen Profis Beine machen! | Sport

Von: t. Schlegel und p. Französisch

Als sich die Spieler von Dynamo am vergangenen Donnerstag in die Winterpause verabschiedeten, fielen keine guten Worte. Stattdessen eine ordentliche Ansprache von Sportdirektor Ralf Becker (52) und Trainer Markus Anfang (48).

DYNAMO schlägt zu!

„Die erste Saisonhälfte war völlig unbefriedigend. Fast niemand hat gezeigt, was erwartet wurde“, stellt Becker klar. „Das war nicht das, was wir wollten. Und nicht die, die die Spieler haben. Wir werden jetzt sehr regelmäßig sein. “

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Der erste Schritt ist ein Katalog geplanter Schritte, um die Vorteile ihrer „Wellness-Oase“ im Schulungszentrum zu nutzen.

Becker sagt dazu: „Mögliche Ablenkungen von der Arbeit sind begrenzt.

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Acht-Stunden-Tag: Von nun an müssen die Weber zwei Stunden vor dem Training und zwei Stunden danach auf dem Gelände bleiben, das gemeinsame Mittagessen ist ein Muss. Heißt: Sechs bis acht Stunden am Tag bei der Arbeit – wie der Otto Normalverbraucher!

Handyverbot: Zu bestimmten Grundzeiten und insbesondere während der unmittelbaren Spielvorbereitung sind mobile Endgeräte künftig tabu.

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Geschlossene Sauna: Der Wellnessbereich sollte zu diesem Zeitpunkt nur unmittelbar nach den Spielen zu Erfrischungszwecken genutzt werden. Ansonsten wird geschlossen!

Mehr Eigenverantwortung: Bisher bekamen die Spieler sogar ihre Sporttaschen voller Trainingsklamotten und Fußballschuhe – traurig aber wahr. Auch das ist jetzt vorbei. Jeder muss sich um seine eigene Ausrüstung kümmern.

Foto: ostsport.bild.de

Sicherlich machen all diese Maßnahmen die Profis nicht sofort besser. Aber sie erinnern sie zumindest daran, wofür sie bezahlt werden: auf dem Platz zu spielen!

Wer es noch nicht schafft oder nicht gut genug ist, wird es im neuen Jahr schwer haben. Becker: „Wir werden uns genau ansehen, wie sich die Spieler präsentieren und verhalten. Und konsequente Personalentscheidungen treffen.”

Im Klartext: Wer nicht weitermacht, ist raus! Um dies zu unterstreichen, sollen Talente wie Paul Lehmann (18) und Jonas Oehmichen (18) noch intensiver eingebunden werden und sofort Aufträge vergeben.

Beckers letzter Gedanke: „Alles steht Kopf. Nicht der Name ist ausschlaggebend, sondern nur die Leistung. “

BILD sagt: Zu Recht – und höchste Zeit!

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